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Seit zehn Jahren arbeiten die sieben Alpenländer Österreich, Liechtenstein, Schweiz, Deutschland, Italien, Slowenien und Frankreich und 48 Regionen aus diesen Ländern im Rahmen der EU-Alpenraumstrategie (EUSALP) zusammen. Das EUSALP-Jahresforum in Innsbruck bildet den Höhepunkt des gemeinsamen Vorsitzjahres von Österreich und Liechtenstein. Mit dem Jahresforum am Dienstag in Innsbruck ging zugleich auch ein Wechsel des EUSALP-Vorsitzes einher. Der Bayerische Staatsminister Eric Beißwenger nahm hierfür symbolisch das „Kolo Wheel“ entgegen. Dieses mit 5.200 Jahren älteste Rad mit Achse steht für die Bewegung und Zusammenarbeit im Alpenraum. Bayern hat ab 1. Januar 2026 in der EUSALP die Präsidentschaft inne. Den Vorsitz übernimmt Bayerns Europaminister Eric Beißwenger.
Beißwenger: „Herzlicher Dank und Gratulation an Österreich und Liechtenstein für ihre erfolgreiche Präsidentschaft 2025. Der bayerische Vorsitz kann für 2026 auf einem starken Fundament aufbauen. Bayern will gemeinsam mit allen Partnern die EU-Alpenraumstrategie in das zweite Jahrzehnt führen – mit konkreten Ergebnissen und einem klaren politischen Profil: starke Regionen, wirtschaftliche Vernunft und Nachhaltigkeit mit Maß. Wir setzen auf wirtschaftliche Stärke und Innovation im Alpenraum. Bayern will in Brüssel außerdem für eine auskömmliche EU-Förderung werben – für eine starke Alpenpolitik über 2027 hinaus. Und drittens wollen wir die Stärken des Alpenraumes noch stärker bündeln. Denn Bayern übernimmt 2026 auch den Vorsitz der deutschen Konferenz der Europaminister und in der ARGE ALP.“
Der Alpenraum sei das Herz und das Rückgrat Europas, er sei Lebensraum, Wirtschaftsraum und Kulturraum. Bayern stehe als Land im Zentrum dieser Region in besonderer Verantwortung, so Bayerns Europaminister weiter. Die Herausforderungen des Alpenraums – vom Klimawandel über Energieversorgung bis zur wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit – könnten nur gemeinsam und regional passgenau gelöst werden. Europa müsse den Regionen wieder mehr zutrauen.
Die konkrete Projektarbeit wird in Aktionsgruppen gemacht. Die Leitung der Aktionsgruppe 1 „Forschung und Innovation“ wird die Hochschule Kempten mit Prof. Dr. Sabine Weizenegger, Fakultät Tourismus-Management, zusammen mit einem weiteren regionalen Partner übernehmen. Die Aktionsgruppe 1 hat derzeit rund 25 Mitglieder aus den verschiedenen Alpenländern und sieben Beobachter.
Eine Auswahl an Fotos des Termins kann auf www.bayern.de heruntergeladen werden.
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