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- Mehring: „Wir setzen auf ‚Brain Gain‘ statt ‚Brain Drain‘!“ Bayern will Top-Talente aus der Tech-Welt anlocken, die wegen Trumps neuer Gangart frustriert sind. Freistaat soll mit einem dynamischen, innovationsfreundlichen und demokratischen Umfeld punkten.“
- Die internationale Technologiewelt blickt nach Ansiedlungen von Weltkonzernen auf Bayern als Top-Innovationsstandort im Herzen von Europa
- Digitalministerium bringt mit Erfolgsprogrammen wie „KI-Transfer Plus“, „NextGen4Bavaria“, „BayFiD“, „BayCode“ und einem landeseigenen Innovationsbeschleuniger die PS der bayerischen Hightech Agenda auf die Straße und in die Fläche
Bayern ist in den letzten Jahren zu Deutschlands führendem Premiumstandort für Zukunftstechnologien geworden. Das Gründer-Ökosystem der Münchner UnternehmerTUM wurde zur Nummer Eins in Europa gekürt und zuletzt überholte der Freistaat Berlin als Start-up-Hochburg der Bundesrepublik. Darüber hinaus sind dem Digitalministerium zwei international beachtete Ansiedlungserfolge gelungen: Die Tech-Giganten OpenAI und TikTok eröffnen eigene Niederlassungen in München. Digitalminister Dr. Fabian Mehring will diesen Erfolgsweg fortsetzen, München zur „Tech-Hauptstadt Deutschlands“ entwickeln und Bayern zur „Heimat für Hightech im Herzen von Europa“ machen. Dafür will der Minister zukünftig gezielt Tech-Talente aus USA nach Bayern locken, die wegen des grundständigen Politikwechsels unter Präsident Trump frustriert sind. Im Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags, hat der Digitalminister heute über seine Pläne und jüngsten Erfolge berichtet.
Digitalminister Dr. Fabian Mehring, MdL: „Bislang hat das Silicon Valley wie ein Magnet gewirkt, der die Top-Talente der Tech-Welt aus allen Regionen der Erde wie magisch angezogen hat. Der Politikstil von Präsident Trump liegt nun aber völlig quer zur liberalen Kultur der digitalen Gründerszene. Deshalb ist die Frustration in der milliardenschweren, kosmopolitischen Tech-Community inzwischen gewaltig. Zeitgleich hat sich Bayern zum digitalen Powerhouse Europas gemausert, das den klugen Köpfen unserer Zeit eine exzellente Alternative bieten kann. Bei uns ist die Spitzenforschung ebenso zuhause wie es die großen Tech-Konzerne der Welt. Dazu bieten wir einen freiheitlichen Rechtsstaat mit verlässlicher Haltung und höchster Lebensqualität. Bayern hat das Zeug dazu, zu einem Anziehungspunkt für die hellsten Köpf unserer Zeit zu werden. Wenn nun westlich des Atlantiks ‚Brain Drain‚ einsetzt, sollten wir diesen Ball aufnehmen und in einen ‚Brain Gain‚ für Bayern verwandeln“.
Bayern als Magnet für Talente und Unternehmen
Schließlich, so Mehring, blicke die internationale Technologiewelt längst nach Bayern. „Globale Champions wie Apple, Microsoft, Amazon und Google tätigen gerade gewaltige Investitionen in unserem Land. Zuletzt haben sich OpenAI und TikTok bewusst für den Freistaat entschieden. Während die Gesamtwirtschaft stagniert, ist die Digitalwirtschaft in den letzten vier Jahren um 20,7% gewachsen“, freut sich Mehring über den Erfolg seiner engagierten Digitalpolitik.
Im Rahmen ihrer Hightech Agenda hat die Staatsregierung insgesamt rund 5,5 Milliarden Euro in zukunftsweisende Technologien investiert und 12.000 neue MINT-Studienplätze sowie 1.000 neue Professuren geschaffen – 134 davon allein für Künstliche Intelligenz. Auch der Mittelstand, das Rückgrat der bayerischen Wirtschaft, wird bei der KI-Revolution an die Hand genommen. Mit der Initiative „KI-Transfer-Plus“ macht das Digitalministerium kleine und mittlere Unternehmen fit für das KI-Zeitalter – vom Wissensaufbau über die Strategieentwicklung bis hin zur Umsetzung konkreter Use Cases. Das Programm „NextGen4Bavaria“ bringt digitales Know-how in die Fläche und vermittelt Unternehmensnachfolgenden in zwölf Monaten die notwendigen Kompetenzen, um ihre Betriebe durch die KI-Revolution zu führen. Mit seinem Frauen-Talent-Programm „BayFiD“ sagt Minister Mehring zudem dem grassierenden Fachkräftemangel in der wachstumsstarken IT-Branche den Kampf an und akquiriert gezielt weibliche Tech-Talente für Bayerns Digitalwirtschaft. Dabei setzt der Minister als Schirmherr von „Digitale Schule Bayern“ bereits im Bildungssystem an und stiftet mit Aktionen wie „BayCode“ unter der Schirmherrschaft von Torwartlegende Manuel Neuer aktiv Begeisterung für MINT-Berufe an Bayerns Schulen. Der Bayerische KI-Innovationsbeschleuniger hilft Unternehmen bei der Umsetzung regulatorischer Vorgaben und schützt sie vor übermäßiger Bürokratie. Er kombiniert Forschung, Bildung und technologische Innovation, um die regulatorischen Hemmschuhe der europäischen KI-Verordnung bestmöglich abzufedern. „Unser Innovationsbeschleuniger ist ein europaweit einzigartiger Bayern-Trumpf, der als echter Standortvorteil für Bayerns Wirtschaft wirken wird“, ist sich Minister Mehring sicher.
Innovationsfreundliche Verwaltung als Standortvorteil
Eine moderne Digitalwirtschaft braucht in den Augen von Minister Mehring aber auch einen modernen Staat. Bayern geht hier mit gutem Beispiel voran: Mehrings Ministerium treibt die Digitalisierung der Verwaltung voran, um Bürokratie abzubauen, Demographie abzufedern und neue Begeisterung für eine moderne Demokratie zu stiften. „Eine effiziente, digitale Verwaltung ist kein Luxus, sondern die notwendige Grundlage für einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort. Ein moderner Digitalstaat zu sein ist der wesentliche Standortfaktor unserer Zeit“, so Mehring. Deshalb, so der Minister, setze man in Bayern auf das Motto „KI statt Bürokratie“. Über die von Mehring initiierten BayernPackages sei man bei der Verwaltungsdigitalisierung zum Deutschen Meister geworden. Im nächsten Schritt soll modernes Push-Government Bayerns Behörden zum „Rathaus in der Hosentasche“ machen, über das die wichtigsten Behördengänge zu jeder Zeit und von überall aus online erledigt werden können. Mehring: „Der Kontakt zwischen Bürgern und Behörden entscheidet über das Image des Staates in den Köpfen der Menschen. Wir wollen einen modernen Staat mit einer innovativen Verwaltung erschaffen, sodass die Leute sich wieder positiv mit unserem Gemeinwesen identifizieren können.“
Für Bayerns Digitalminister gehört es auch dazu zu erklären, dass Zukunftstechnologien kein „Science-Fiction-Schreckgespenst aus der Zukunft“ seien, sondern längst als konkrete Lebensverbesserer in der Gegenwart wirken. Zur Illustration verwies Minister Mehring im Wirtschaftsausschuss des Landtags auf die Programme „Kommunal?Digital!“ und „TwinBy“ seines Hauses, mit denen beispielsweise digitale Zwillinge bayerischer Kommunen erzeugt wurden. „So wird komplexe Technologie zum Werkzeug, das zum Beispiel beim Hochwasser dafür sorgt, dass der Keller trocken bleibt“, erklärte Mehring am Beispiel eines Projektes zur Steuerung von Hochwasser mit der Gemeinde Ergoldsbach in Niederbayern.
Mehring: Mehr Europa wagen!
Seine Ausführungen im Wirtschaftsausschuss des Landtags schloss der Minister mit einem flammenden Plädoyer für europäische Zusammenarbeit. Die Abhängigkeit von russischem Gas auf den Märkten der Gegenwart, so der Minister, müsse eine Lehre für die digitalen Märkte der Zukunft sein. „Daten sind der Schatz der Zukunft. Wir dürfen unseren Schatz nicht vollständig dem Wohlwollen amerikanischer und asiatischer Tech-Konzerne ausliefern. Stattdessen brauchen wir ein Mindestmaß an digitaler Souveränität auf europäischem Level, um mittelfristig auf Augenhöhe mit Asien und den USA agieren zu können“, warb Mehring, der mit dieser Mission zuletzt in Paris, Wien und St. Gallen vorstellig war. Auf europäische Zusammenarbeit setzt Mehring auch beim Kampf gegen gezielte Desinformation im Netz. Dabei sei der Freistaat mit der von Mehring initiierten „Bayern-Allianz gegen Desinformation“ im digitalen Raum vorangegangen und habe in Kooperation mit Tech-Konzernen und Bayerns Zivilgesellschaft internationale Maßstäbe gesetzt.
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