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MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat bei einem Runden Tisch im Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie mit LKW-Herstellern und der Logistik-Branche erörtert. was nötig ist, um emissionsfreie Antriebstechnologien voranzubringen.
Aiwanger: „Wenn der Bund wirklich mehr emissionsfreie LKW will, muss er die Branche gezielt unterstützen und Planungssicherheit herstellen. Die Logistik-Branche wartet ab, was an Signalen kommt. Hier ist die neue Regierung in Berlin gefordert. Für den Umstieg auf emissionsfreie Antriebe sind Förderprogramme für Elektro- und Wasserstoffantriebe sowie eine unbefristete Befreiung von der Lkw-Maut nötig, die die Nachteile hoher Anschaffungspreise ausgleichen. Wenn größere Stückzahlen in den Markt kommen, sinken auch die Preise.“
Die Dekarbonisierung im Straßengüterverkehr biete insgesamt viele Chancen. Bayerische Nutzfahrzeug-Hersteller wie MAN Truck & Bus könnten sich als Technologieführer in einem zukunftsträchtigen Markt positionieren. Logistiker hätten die Chance, langfristig Kosten zu senken.
„Im Gegensatz zur bisherigen Bundespolitik unterstützt Bayern die Mobilitätswende mit umfangreichen Förderprogrammen. Investiert wird in den Ausbau der Infrastruktur für Wasserstofftankstellen, Elektrolyseure und Elektro-Ladestationen. Zudem werden auch Hersteller zielgerichtet bei der Technologieentwicklung für emissionsfreie Lkw unterstützt“, erklärte Aiwanger.
Zum Runden Tischen waren mehr als 20 Vertreter von MAN Truck & Bus, der Logistik-Branche und Betreiber von Energieinfrastruktur-Unternehmen eingeladen.
Die Unternehmen beklagten vielfach zu viel Bürokratie und Zeitverzögerung bei der Errichtung eigener Elektroladestationen, zu wenig Planungssicherheit bezüglich langfristiger Mautbefreiung und noch zu hoher Preise für den Strom an der eigenen Ladesäule, für Wasserstoff an der Tankstelle und zu hohe Fahrzeugpreise sowie Unklarheit über den Absatz gebrauchter Fahrzeuge.
Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Mobilitätswende gerade auch im Nutzfahrzeugbereich mit umfangreichen Förderprogrammen:
- Bayerisches Förderprogramm zum Aufbau einer Elektrolyseurinfrastruktur (Volumen: 150 Millionen Euro)
- Bayerisches Förderprogramm zum Aufbau einer Wasserstofftankstellen-Infrastruktur (Volumen: 70 Millionen Euro)
- Bayerisches Förderprogramm „Nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für den E-Straßengüterverkehr in Bayern“: Seit Ende 2023 wurden 205 Ladepunkte mit einem Fördervolumen von rund 8,9 Millionen Euro gefördert.
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